Die Gefahr eines Brandes wird meist unterschätzt. Rund 70% aller Brandopfer sind nachts zu verzeichnen. Dabei ist die häufigste Todesursache eine Rauchvergiftung. Denn wenn der Mensch schläft, ist der Geruchssinn "ausgeschaltet" und giftige Rauchgase können nicht bemerkt werden. Schon das Einatmen einer geringer geringen Konzentration von Rauchgas raubt Menschen das Bewußtsein. Wenige Atemzüge können zum Tod führen.

rauchmelder

 

Rauchmelder werden am besten in Raummitte an der Decke montiert, mindestens jedoch mit 50 cm Abstand zu Decken und Wänden. So platziert kann der Rauchmelder Rauchentwicklung bereits im Frühstadium erkennen.

Die Installation erfolgt am besten vor bzw. in Schlafräumen, damit man nachts bei Rauchalarm direkt geweckt wird. Bei mehrstöckigen Gebäuden sollte auf jedem Etagenflur mindestens ein Rauchmelder montiert sein.

Zusätzlich können vernetzte Rauchmeldesysteme installiert werden: erkennt ein Rauchmelder einen Brandherd, aktiviert er bei allen angeschlossenen Rauchmeldern das Alarmsignal. Ein optionales Relais ist für den Anschluß an externe Signalgeber wie Hupe, Blitzlampe oder Rüttelkissen für Gehörlose verwendbar.