Jeder Quadratkilometer in Deutschland wird durchschnittlich 3 mal vom Blitz getroffen. Bei einer Blitzentladung entstehen Temperaturen von 15.000 bis 30.000 Grad. Entlädt sich diese Energie unkontrolliert, entstehen gewaltige Schäden. Überspannungen entstehen auch ohne Blitzschlag, z.B. durch Kurzschlüsse oder fehlerhafte Endverbraucher.

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Durch Blitze oder Überspannungen können elektronisch ausgestattete Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, HiFi-Geräte, TV, Video, PC's und sonstige empfindliche Geräte zerstört werden.

 

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Das Blitzableiterprinzip sorgt dafür, dass der Blitz nicht unkontrolliert in ein Gebäude einschlägt. Über metallene Fangeinrichtungen und Ableitungen am Haus werden die entstehenden hohen Ernergien zur Erdungsanlage abgeleitet. Die Blitzschutzanlage verhindert den direkten Kontat des Blitzes zu brennbarem material (z. B. Dachstuhl). Das Wohnhaus wird dadurch wie durch einen Faradayschen Käfig geschützt.

 

Wichtig: Eine Blitzschutzanlage ist nur dann komplett, wenn neben dem äußeren Blitzschutz auch der innere Blitzschutz installiert ist.